Rückblick 2016 - Was habe ich gemacht, was habe ich erreicht?

Rückblick 2016: Über seine Ziele und das Erreichte ein Resümee zu ziehen - gehört für mich dazu!
Rückblick 2016: Über seine Ziele und das Erreichte ein Resümee zu ziehen - gehört für mich dazu!

 

2016 neigt sich dem Ende und ich meine, es ist Zeit, ein wenig zurückzudenken und ein paar Zeilen dazu zu schreiben. 2016 - Ein Jahr mit zwei Medaillenseiten für mich, was die Fotografie angeht!
Einerseits hatte ich wenig Zeit, wirklich alle meine Wünsche umzusetzen, andererseits habe ich dennoch viel erreicht und viel gelernt (um meine Ziele gehts dann im nächsten Beitrag)!

 

Tick, tack … Faktor Zeit

 

Januar bis Ende März 2016 waren vor allem davon geprägt, dass ich sehr viel mit meinem Studium beschäftigt war. Eine recht unproduktive Zeit in Sachen Fotografie.

 

„Ich hätte jetzt gerne Zeit rauszugehen und zu fotografieren!“

 

Das habe ich oft gedacht!

 

Aber das ist der Preis, wenn man die Fotografie eben nebenbei betreibt, doch das macht sie auch zu etwas Besonderem und Motivierendem: Wenn man nur solche Projekte umsetzen muss, die Spaß machen!

 

Bewerbungsfotografie im Studio und Porträts draußen…

 

In der ersten Jahreshälfte, besonders zum Ende des studentischen Semesters im Winter und zum Sommer hin, konnte ich vermehrt im Studio klassische Bewerbungsporträts fotografieren!

 

 

Männlicher Bewerber in Schwarz weiß: Zwei Softboxschirme sorgen für zwei Catchlights in den Augen!
Männlicher Bewerber in Schwarz weiß: Zwei Softboxschirme sorgen für zwei Catchlights in den Augen!

 

Ich habe dabei viel gelernt, viel ausprobiert und es geschafft immer schneller, immer schönere Fotos zu erstellen. Ich habe vor allem den Lichtaufbau immer mal variiert, habe mehrere Lichtquellen genutzt und habe versucht meinen eigenen Stil zu finden und zu definieren: Klare, einfach Fotos, elegant und dennoch irgendwie von hoher Freundlichkeit der Bewerberinnen und Bewerber!
Ich hoffe, das sieht man in meinen Fotos auch!

 

"Mit der Atmosphäre fällt der natürliche Ausdruck des Bewerbenden. Nix husch husch!"

 

Eine meiner größten Erkenntnisse war, wie anspruchsvoll es ist die Atmosphäre so locker gestalten zu können, dass die Person vor der Linse ganz natürlich freundlich (oder streng, oder sachlich) wirkt! Vielleicht die größere Aufgabe des Bewerbungsfotografen!

 

Ich habe mich verstärkt mit der Retusche und Nachbearbeitung von Bewerbungsfotos  und Porträts beschäftigt. Ich bin Stephan Wiesner aus der Schweiz dabei überaus dankbar für seine Tutorials! Von ihm habe ich viel gelernt, viele Gadgets gesehen und Tipps erhalten!
Schaue unbedingt mal bei Ihm auf Youtube vorbei: https://www.youtube.com/user/fotografietutorial .

 

Warum Stephan Wiesner? Ich finde seinen natürlichen Bildlook und die dezente Nachbearbeitung sehr authentisch und deshalb passend für die Bewerbungsfotografie. Ganz generell muss schon gut überlegt sein, wo man extreme Hautretsche etc. anwendet. Trotzdem kann auch bei Bewerbungsfotos (oder generell Porträts) ein wenig Dodge & Burn effektvoll sein. Wie das einfach fuktionieren kann, habe ich auch von Stephan gelernt! Danke dafür ;-).

 


 

Natürlich geht das Interesse und der Wunsch anders (besser) zu fotografieren auch immer einher mit Anpassungen der Ausrüstung!
Ich habe mich 2016 dazu entschlossen, hier zu investieren: Statt den Schirmsoftboxen wollte ich große Softboxen und auch einmal eckige ausprobieren: Also habe ich mir eine 120er Octabox und eine 60er Softbox für die Bewerbungsfotografie zugelegt. Neben den Yongnuos (Affiliate!) wollte ich mehr Spielraum und Power haben – übrigens auch schnellere Aufladezeiten!
Ich habe daher zwei Studioblitze gekauft mit 300 und 400 Ws. Ich bin sehr zufrieden mit ihnen.

 

 

Meine Studioblitze: Beide Jinbei (Pioneer DP III, 400Ws und Spark II 400, 300 Ws) reichen für die Bewerbungsfotografie volkommen aus!
Meine Studioblitze: Beide Jinbei (Pioneer DP III, 400Ws und Spark II 400, 300 Ws) reichen für die Bewerbungsfotografie volkommen aus!

 

Focus Stacking in der Makrofotografie
Als nächstes habe ich im Sommer – es ist ja die ideale Jahreszeit dafür – vermehrt dem Fotografieren von Tieren gewidmet. Kleinen Tieren. Mit meinem Makroobjektiv von Tamron.


„Mist, sitz doch endlich mal still!“
„Nein, unscharf, zu spät!“

 

Ja, das habe ich oft gerufen! Besonders bei Hummeln, Bienen, Schwebefliegen & Co. sind Stativ, gute Lichtverhaltnisse und richtige Einstellungen gefragt. Ich habe dazugelernt!
Mehr Zeit brauche ich bei dieser Art der Fotografie… und 1/400 reicht als Verschlusszeit oft nicht aus – zu langsam…

 

 

Ich habe mich dann bei einem langsamen Zeitgenossen versucht. Ich fand ihn an einem Sommerorgen, die Blätter waren noch mit Wassertropfen benetzt, alles glänzte in der Sonne: Eines Meiner Lieblingsfotos: Den Grashüpfer habe ich dann sogar etwas zu seiner Idealposition auf dem farnartigen Blatt beholfen.

 

Dieses Bild besteht aus fünf übereinander gelegten Einzelbildern. Aufgenommen mit gleichen Einstellungen und auf einem Stativ.
Dieses Bild besteht aus fünf übereinander gelegten Einzelbildern. Aufgenommen mit gleichen Einstellungen und auf einem Stativ.

Da er im 45°C Winkel saß, hatte ich ein Problem mit der Schärfentiefe: Ich habe also versucht, diese mit vielen Fotos mit anderem Fokos durchgehend scharf zu gestalten:
Das sogenannte Focus-Stacking (den Blogartikel dazu findest du ganz unten verlinkt): Naja, sagen wird ich kann es noch optimieren, mit den Ergebnissen in Photoshop war ich gar nicht, mit dem in Helicon mäßig zufrieden. Einige Fehler waren in der Überlagerung enthalten: Ich hatte vermutlich die Bildausschnitte nicht ganz sauber gewählt!

 

Also warte ich nun auf den Frühling und Sommer 2017!

 

Projekt ‚Bielefeld bei Nacht‘

 Mein Wunschprojekt 2016, das ich bereits aus 2015 mitgenommen habe, war der Kalender meiner Heimatstadt Bielefeld. Hauptsächlich Fotos bei wenig Licht, abends oder nachts wollte ich dort verwirklichen und das habe ich auch zu meiner Zufriedenheit geschafft! Für 2017 sammle ich bereits seit Oktober wieder neue Motive.

 

 

Ja, Bielefeld gibt’s doch - OWLs Metropole im Lichterglanz!

 

 

Den Kalender kannst du über diese Seite bestellen.
So ganz zufrieden bin ich mit meiner Verkaufsplattform nicht. Mal sehen, wie ich das bei meinem nächsten Kalender in 2017 gestalte.

 

 

Auf Reise: Rom und Salzburg

2016 war auch ein Jahr der Reisen für mich: Neapel, Hamburg, Krk, Rom und Salzburg.

Fotografiert habe ich nur in den beiden letzten. Doch sie waren eine wertvolle Erfahrung für mich:

 

Fotografieren am Tiber (Handyfoto).
Fotografieren am Tiber (Handyfoto).

 

Planung
Ich habe sie geplant, mir vorab Ziele gesteckt: Orte, die ich besuchen will, wann ich sie besuchen will und welches Motiv ich dort fotografieren will. Ich habe mir Fotos im Internet angeschaut, habe überlegt ob sie gelungen sind, und wenn ja, warum? Ich habe recherchiert, wie ich an diese Orte komme und ob das fotografieren (rechtlich) im grünen Bereich ist!

 

Herausforderungen und Einsichten

Resümierend kann ich sagen das vor allem die vielen Menschen es in den großen Städten schwierig machen, klassisch „landschaftsfotografisch“ an die Sache zu gehen: Du musst etwas umdenken, Zeiten finden, die andere nicht nutzen, um an deinem Ort zu sein, oder nutze diese Menschen in deinen Fotos: Lass sie die Masse und die Beliebtheit des Ortes spiegeln …

 

"Habe einen realistischen Zeitplan!"

 

Mit vielen Fotos bin ich zufrieden, auch wenn ich lernen musste, einen nicht zu straffen Zeitplan zu Grunde zu legen: Ein Ziel pro „Blaue Stunde“ ist realistisch, (bei guter Vorbereitung ;-) vielleicht zwei, wenn die nicht weit entfernt sind. Mehr geht nicht!

 

 

Ich hoffe du fandest das interessant und vielleicht hast auch du dein Resümee über 2016 bereits gezogen - vielleicht auch für ein ganz anderes Hobby oder andere Lebensbereiche ...


Hast du schon Ziele und Vorsätze für 2017?
Würde mich interessieren? Schreib es gerne in die Kommentare oder bei Facebook unter den Post zu diesem Beitrag!

Meine Ziele für 2017, darüber schreibe ich in einem weiteren Blogbeitrag!


Links

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Rico Dumcke - Fotografie & Design. Alle Rechte vorbehalten®

Alle Rechte an den hier verwendeten und gezeigten Fotografien liegen bei mir und dürfen ohne meine Zustimmung nicht an Dritte weiterverbreitet werden.

Share Buttons

Social Media


 Webseiten-Icons: Copyright 2017, Alexander Madyankin, Roman Shamin, Lizenz: MIT